Arbeitsgruppe Hausaufgaben

Aus Elternrat Schule am Wasser
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Ziel: Die Arbeitsgruppe möchte aus Sich der Eltern beleuchten, was die Vor- und Nachteile von Hausaufgaben sind. Es sollen wissenschaftliche Studien gesammelt und diskutiert werden und ein Meinungs- und Erfahrungsaustausch ins Leben gerufen werden.


Status 23. Januar 2018:

Hausaufgabenbefreiung Was wir aus der Sitzung mit Susanne Gauch mitgenommen haben, was unsere ersten Empfehlungen/identifizierte Handlungsfelder sein könnten und wie wir weiter vorgehen möchten.

Sitzung Susanne Gauch: Auswertung der Umfrage - insbesondere was die Schule daraus gelernt hat wurde uns aufgezeigt. Grundsätzlich gab es viele positive Kommentare, aber auch einige Felder zur Verbesserung und Vereinheitlichung (Blaue Mäppli; Verwenden der Lernzeiten am Mittag). Die Schule kann den Lehrern nur beschränkt Vorgaben machen, wie das System genau ausgestaltet werden soll (wie Lernzeiten und Information organisiert ist).

Bringschuld Schule: Lehrpersonen packen jeden Freitag (evtl. teilweise auch noch an einem zweiten Wochentag) die blaue Mappe mit der Klasse. Darin muss mindestens etwas aus der Mathematik oder aus dem Deutschunterricht sein. Dies ist allerdings heute nicht einheitlich über die Schule hinaus geregelt. Es gibt grosse Unterschiede.

Holschuld Elternhaus: Eltern fordern die blaue Mappe bei ihren Kindern ein und planen evtl. ganz bewusst Zeit ein, die mitgebrachten Materialien anzuschauen (am besten zusammen mit ihrem Kind). Falls die blaue Mappe nicht nach Hause kommt oder zu wenig Inhalt bietet nehmen sie aktiv mit der Lehrperson Kontakt auf. Ein erwähntes Problem: “die Materialien kommen montags nicht zurück”. Hier müssen Eltern und Schüler auf die Problematik hingewiesen werden. Es ist wichtig, dass alle Materialien ihren Weg zurück finden.

Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern: Die direkte Kontaktaufnahme bspw. per Mail mit den Lehrern ist erwünscht, wenn es Fragen zu Aufgaben oder Lehrinhalten gibt; Vorbehalte (oder schlechtes Gewissen) Seitens der Eltern braucht es hier nicht. Die Kommunikation sollte und kann noch weiter verbessert werden. Konflikte: Eine Idee des Keine-Hausaufgaben-Konzepts ist, dass mögliche Konflikte, die zwischen Eltern und Kindern entstehen können (du musst jetzt das machen…) oder in der Vergangenheit entstanden sind, vermieden werden. [Es stellt sich uns allerdings die Frage, ob die blaue Mappe, wenn diese nicht “ordnugsgemäss” gefüllt wird nicht ein neuer Konfliktherd darstellt: Eltern pushen die Kinder mehr Material mitzubringen oder etwas zu üben: Kinder berufen sich auf den Standpunkt, sie haben doch alles schon erledigt….]. Aus der Diskussion entnehmen wir, dass “Hausaufgaben nicht nur eine Aufgabe der Schule sind. Wenn sie es als sinnvoll oder nötig (lernschwaches Kind) erachten, dürfen Eltern mit ihren Kindern zu Hause Aufgaben machen oder gewisse Arbeiten überwachen.

Handlungsfelder: Kommunikationsdreieck sollte verbessert werden - Eltern sensibilisieren, dass sie aktiv und auch bei “einfachen” Fragen auf die Lehrpersonen zugehen dürfen. Wenn lange nichts kommt, sollten die Eltern aktiv werden und nachfragen, was der Stand ist. Lehrpersonen ggf. weiter darauf sensibilisieren, dass es legitime Informationsbedürfnisse seitens der Eltern gibt. Einheitlichkeit und Minimal-Standards bzgl. “Blauer Mäppli” einführen. Es sollte (ggf. pro Stufe 1-3 und 4-6) klar sein, was Kinder mindestens heimbringen sollten, das muss auch übergreifend kommuniziert werden, dass Eltern das einfordern/mit den Lehrern besprechen können. Lerninhalte: gewisse Themen (welche insbesondere über Repetition gelernt werden) wie Fremdsprachenwörter sollten identifiziert und bekannt gegeben werden. Vielleicht gibt es dabei auch einige Felder, welche sich (insbesondere 4-6 Klasse) für Aufgaben oder Lernen zuhause eignen, was auch diese Kompetenz in Hinblick auf das weitere Curriculum dann schult. Berücksichtigen der Individualität der Kinder sollte gewährleistet sein. Ggf. gibt es auch Kinder, denen Ruhe wichtig ist und die lieber alleine in ihrem Zimmer lernen, als in der Schule, wo nicht in allen Lernzeiten ein ruhiges Umfeld wirklich garantiert werden kann.

Weiteres Vorgehen: Kommunikation - wir sehen es als eine Möglichkeit an über einen nächsten Elternbrief oder Wiki einige Eckpunkte unserer bisherigen Diskussion zu kommunizieren Da die Umfrage, welche oben kurz beschrieben wurde nun lange zurück liegt und erste “Anfangsschwierigkeiten” dort einen Einfluss hatten, möchten wir nach den Sportferien eine kurze Online-Umfrage an Eltern machen, um genauer Punkte zu identifizieren, welche als besonders gut oder auch verbesserungswürdig wahrgenommen werden.